Neue Abfallumschlags- und -behandlungsanlage in Kehl in Betrieb genommen

Hochmoderne Anlage gilt als eine der fortschrittlichsten ihrer Art

Nach siebenjähriger Planungs- und Genehmigungszeit haben Geiger und der weltweit operierende Logistikdienstleister Rhenus Mitte Juni eine neue Abfallumschlags- und Behandlungsanlage am Kehler Hafen in Betrieb genommen. Die Anlage gilt als eine der fortschrittlichsten ihrer Art in Deutschland und setzt einen neuen Standard für die Arbeit mit belasteten mineralischen Abfällen, die zum Beispiel aus dem Straßen- und Tiefbau stammen. Mit hochmoderner technischer Ausstattung erfüllt die Anlage die höchsten geltenden Standards und ist damit in Deutschland nahezu einzigartig.

Die vornehmlich aus der Region stammenden Abfälle kommen im Kehler Hafenbecken an, werden in der Anlage bearbeitet – etwa gesiebt, gebrochen und homogenisiert – und anschließend per Lkw, Zug oder Schiff weitertransportiert. Damit keine Stoffe in die Umgebung freigesetzt werden, ist die Anlage vollständig geschlossen. Beim Transport der Abfälle über ein gekapseltes Förderband wird ständig Luft abgesaugt. Ins Schiff werden die Materialien zudem sanft über eine Kaskade abgesetzt, so dass auch dort keinerlei Staubentwicklung auftreten kann. Rhenus Port Logistics Rhein-Neckar übernimmt alle umschlag- und wassernahen Dienstleistungen für Geiger.

Als alleiniger Betreiber der Anlage verantwortet Geiger die Abfallbehandlung und die wegen der komplizierten Genehmigungssituation geforderte umfassende Dokumentation samt Anfertigung von Rückstellproben. Für die strategische Ausrichtung der Geiger Gruppe ist der Standort Kehl mit Anbindung an den Rhein sehr bedeutend. Dadurch können die Abfalltransporte weg von der Straße gezogen werden und so deutlich CO2 eingespart werden.

 
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