Großprojekte der Geiger Umweltsanierung

Die Geiger Umweltsanierung zeichnet sich derzeit in Bayern unter anderem für folgende drei Großbaustellen verantwortlich.

Abbruch und Sanierung der Rieter Halle in Ingolstadt

Bis Ende August dieses Jahres soll die 80 Meter lange und 60 Meter breite Halle 8 des Rieter-Geländes im Norden von Ingolstadt komplett abgerissen, das Areal entsprechend saniert und eine 4.500 Kubikmeter große Baugrube erstellt werden. Denn anschließend wird das Grundstück von Geiger Schlüsselfertigbau bebaut. Beim Rückbau der ehemaligen Halle ist besonders darauf zu achten, dass das benachbarte Gebäude, dass sich mit der Halle gemeinsam eine Wand teilt, unbeschädigt bleibt. 

Abbruch und Sanierung ehemalige Verzinkerei in Nürnberg

Seit Dezember vergangenen Jahres ist ein Team mit dem Abbruch und der Sanierung der ehemaligen Verzinkerei Wiegel in der Innenstadt von Nürnberg beschäftigt. Auf dem Firmenareal werden rund 150.000 Kubikmeter umbauter Raum abgebrochen und entkernt. Das Material ist unter anderem durch Schwermetalle, PAK (Polycyklische aromatische Wasserstoffe) und MKW (Mineralölkohlenwasserstoffe) belastet. Da auf dem Gelände zudem Munitionsreste vermutet wurden, werden die Aushubarbeiten, bei denen rund 100.000 Tonnen bewegt werden, seitdem von einem Kampfmittelbeseitigungsdienst begleitet. Das Projekt soll bis November 2019 abgeschlossen sein.

Abbruch und Sanierung einer ehemaligen Pflugfabrik in Landsberg

Seit Februar 2018 wird ein rund 45.000 Quadratmeter großes Areal in der Innenstadt von Landsberg saniert. Insgesamt wurden bislang 150.000 Tonnen Boden ausgehoben und entsorgt. Der Aushub ist unter anderem durch Teeröl, PAK, MKW und Schlacken belastet. Erschwert wurden die Arbeiten vor Ort zum einen durch die Tonnage-Begrenzungen von 40 LKW-Ladungen pro Tag. Zum anderen wurden auf dem Gelände Flakgranaten aus dem II. Weltkrieg gefunden, die durch den Kampfmittelräumdienst geborgen wurden. Dank der guten Arbeiten vor Ort konnte zudem der Rückbau des sogenannten Karl- Schrem-Baus gewonnen werden. Das 100 Meter lange, 18 Meter breite und 20 Meter hohe Gebäude wird von unserem Tochterunternehmen Lämmle rückgebaut, das Abbruchmaterial aufbereitet und als Recycling-Baustoff zum Beispiel für ein Bauvorhaben von Geiger Hoch- und Tiefbau in Mauerstetten wiederverwendet.

 
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