Talbrücke Lanzendorf

Mit einer Länge von rund einem Kilometer und einer Fläche von knapp 40.000 Quadratmeter ist die Talbrücke Lanzendorf auf der A9 eines der größten Bauwerke der Region Nürnberg/Bayreuth. Durch das hohe Verkehrsaufkommen und die starke Beanspruchung über die vergangenen Jahre wurde 2019 die Instandsetzung des Brückenbauwerks erforderlich. 

Die notwendigen Instandsetzungsarbeiten werden im Auftrag der Autobahndirektion Nordbayern, Dienststelle Bayreuth, von der Geiger Bauwerksanierung in Arbeitsgemeinschaft mit der Firma Leonhard Weiss übernommen. Im Februar hat das Team die Arbeiten an der Brücke zwischen den Anschlussstellen Bindlacher Berg und Bad Berneck/Himmelkron aufgenommen. 

Bis November soll die Instandsetzung abgeschlossen sein. Damit stellt vor allem die kurze Bauzeit der umfangreichen Sanierungsmaßnahme alle Beteiligten vor eine besondere Herausforderung.

Sanierung in zwei Bauabschnitten

Im ersten Bauabschnitt wird die Fahrbahn in Richtung München instandgesetzt, im Anschluss folgt die Fahrbahn in Richtung Berlin. Die Instandsetzung umfasst im Wesentlichen den Kappenabbruch sowie den Abbruch der vorhandenen Lärmschutzwände, den Abtrag des Asphaltbelags und der bestehenden Abdichtung sowie den Tausch der Übergangskonstruktionen. Die Brückenentwässerung wird teilerneuert, danach folgt die Neuherstellung der Kappen, die Herstellung des neuen Fahrbahnbelags aus Versiegelung, Abdichtung und Gussasphalt sowie die Elektroinstallation im Brückenhohlkasten und in den Widerlagern. Mit dem Bau neuer Lärmschutzwände sollen die umliegenden Gemeinden zukünftig einen besseren Schutz vor Lärmbelastungen der mehrspurigen und vielbefahrenen Autobahn A9 erhalten.

 
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