Schlossberg Resort – Leuchtturmprojekt mit überregionaler Ausstrahlung

Auf dem Areal der ehemaligen Schlossbergklinik wird bis 2025/2026 ein gehobenes Hotel (4 Sterne Superior bis 5 Sterne) der Marke Autograph Collection by Marriott mit insgesamt 160 Zimmern sowie Restaurants und Wellnessbereich entstehen. Das Hotel soll als anspruchsvoller, eleganter und unverwechselbarer Beitrag einen Maßstab für zurückhaltenden Luxus und qualitativ hochwertige Erholung in der Oberstaufener Hotelarchitektur setzen.

Aufgrund der ortsprägenden und landschaftsbildenden Lage des Gebäudes haben sich die Geiger Projektentwicklung als Bauherr und der Markt Oberstaufen auf ein architekturwettbewerbsähnliches Auswahlverfahren verständigt. Der Siegerentwurf wird dann die Grundlage für die notwendige Änderung des Bebauungsplans bilden.

Historie

Der Schlossberg war zwischen dem Ende des 13. Jahrhunderts und dem Jahre 1806 mit der Burg Staufen bebaut. Nach deren Abbruch wurde ein schlossähnliches Gebäude errichtet. Im Jahr 1885 wurde zusätzlich eine Schlossbierhalle gebaut, die zur attraktivsten Fest- und Theaterbühne von Staufen wurde. 1918 wurde die Brauerei aufgegeben. Im Zweiten Weltkrieg war das Luftwaffenkommando 3 München, bis zur Besetzung Oberstaufens durch die Franzosen 1945, auf dem Gebiet stationiert.

Im Jahr 1956 wurden alle Bauten abgerissen. 1965 wurde ein Kurhotel in Betrieb genommen, welches 1969 in die Schlossbergklinik Oberstaufen umgewandelt wurde.

 

Das Baufeld der ehemaligen Schlossbergklinik und des zukünftigen Schlossberg Resorts umfasst eine ebene Fläche von ca. 10.000 m². Die Schlossbergklinik wurde im Zeitraum von Sep. 2020 bis Apr. 2021 bereits abgebrochen. Dies geschah in enger Abstimmung mit den Anliegern und unter Verwendung einer eigenen Baustraße, die auch während der zukünftigen Bauphase die Berg- und Schloßstraße entsprechend entlasten wird.

   

Allgäuer Anzeigeblatt Dezember 2019 | Große Zustimmung zu Hotel-Plänen
Kreisbote Juni 2020 | Geiger spendet Ausstattung der ehemaligen Schlossberg-Klinik
Allgäuer Anzeigeblatt November 2020 | Die Bagger rollen früher als geplant
All-in November 2020 | Vier- oder Fünfsterne Hotel: Abrissarbeiten an der ehemaligen Schlossbergklinik in Oberstaufen
Allgäuer Anzeigeblatt April 2021 | Wo in Oberstaufen eine neue Zufahrt zur B 308 entstanden ist
Allgäuer Anzeigeblatt Oktober 2022 | Präsentation Betreiber und überarbeitete Entwürfe
Allgäuer Anzeigeblatt Oktober 2022 | Entscheidung Gemeinerat

 

 

Bebauungsplanverfahren

Aktuell besteht auf dem Gelände ein Baurecht für ein Sondergebiet (SO) Klinik. Dieses soll in enger Abstimmung mit dem Markt Oberstaufen so geändert werden, dass wieder eine Hotelnutzung ermöglicht wird.

12.12.2019: Aufstellungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Schlossberg Resort“ durch den Gemeinderat des Marktes Oberstaufen

  • Dieser sieht ein Hotel mit bis zu 160 Zimmer, Restaurants, einem Wellness-Bereich und eine Tiefgarage mit rund 200 Stellplätzen vor.
  • In einem architekturwettbewerbsähnlichen Verfahren sollen dazu dem Bauherrn und dem Markt Oberstaufen mindestens fünf Entwürfe unterschiedlicher Architekten vorgestellt werden.

Das Verfahren wird von einen Gestaltungsbeirat geleitet bzw. unterstützt, der hochkarätig besetzt ist:

  • Prof. Roland Gnaiger, Architekt - emeritierter Universitätsprofessor (Beiratsvorsitz)
  • Otto Kurz, Architekt und Stadtplaner - etablierter Berater der Gemeinde
  • Tim von Winning, Architekt - Baubürgermeister der Stadt Ulm

Bereits seit Beginn der Planungen gehen wir in einem sehr transparenten Verfahren vor.
10.03.2022: „Schulterblick“ – Erste Vorstellung der Entwürfe im Gestaltungsbeirat
07.04.2022: Erste Vorstellung der Entwürfe im Gemeinderat in öffentlicher Sitzung
26.04.2022: „Bürgerinformation“ – Öffentliche Präsentation und Erläuterung der Entwürfe durch den Gestaltungsbeirat
30.06.2022: Auswahl der weiter zu bearbeitenden Entwurfsvarianten im Gemeinderat in öffentlicher Sitzung

11.10.2022: Öffentliche Präsentation der überarbeiteten Entwurfsvarianten
20.10.2022: Einstimmiger Beschluss des Gemeinderats zur Fortsetzung des Bebauungsplanverfahrens mit dem Entwurf "Schloss"

Auf dieser Basis wird nun der Bebauungsplanprozess fortgesetzt, in den auch alle Träger öffentlicher Belange einbezogen werden, und an dessen Ende mit dem Satzungsbeschluss durch den Gemeinderat ein entsprechender vorhabenbezogener Bebauungsplan stehen soll.

 

Siegerentwurf

 

Variante „Schloss“

 

Die ursprüngliche Gebäudeordnung mit Herrschaftsgebäude, Langbau und Vogtei ist auch in der Neuinterpretation des Schlosses ersichtlich. Auch hier zeigen sich in der Gebäudesilhouette die drei historischen Gebäudetypen. Die Dachlandschaft des ehemaligen Schlosses war prägend. Im neuen Entwurf werden mit unterschiedlichen Dachneigungen und Ausrichtungen die Baukörper geformt. Der Innenhof öffnet sich Richtung Süden und zeigt unverstellt den Blick auf die Nagelfluhkette. Somit entsteht ein lichtdurchfluteter Schlossgarten der als Gastgeber seine Besucher einlädt.

Betreiber

Das Schlossberg Resort wird zukünftig als "Autograph Collection Hotel" - einer Premiummarke der weltbekannten Hotelgruppe Marriott International - durch die niederländische Odyssey Hotel Group betrieben werden.

Rick van Erp, Gründer und CEO der Odyssey Hotel Group, sieht in dem neuen Hotelstandort großes Potential: „Bei der Auswahl der Immobilie prüfen wir immer, ob es einen interessanten Hintergrund und geschichtlichen Aspekt gibt. Schließlich ist es unsere Intention, einzigartige Hotelkonzepte zu gewährleisten, von denen auch die jeweiligen Standorte profitieren.“

„Die Philosophie, die sich hinter der Marke verbirgt, passt hervorragend zu Oberstaufen und ermöglicht es, dieses Hotelprojekt architektonisch und charakterlich zu etwas Besonderem zu machen“, meint auch Oberstaufens Bürgermeister, Martin Beckel.

„Mit der Marke Marriott für das Schlossberg Resort erhält Oberstaufen die Chance, neue Zielgruppen zu erschließen und Aufmerksamkeit bei Menschen zu wecken, denen Oberstaufen bisher völlig unbekannt ist“, so die Meinung von Oberstaufens Tourismuschefin, Constanze Höfinghoff.

Link zur Pressemitteilung

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